Bärlauch (Allium ursinum)

andere Bezeichnung: wilder Knoblauch

Bärlauch (Allium ursinum)
Bärlauch (Allium ursinum)

Bärlauch wächst weit verbreitet in Europa und Asien wobei er feuchte Laubwälder als Standorte bevorzugt.

In der Pflanzenheilkunde werden die Blätter und Blüten des Bärlauchs verwendet. Diese können im Frühjahr (März bis Juni) geerntet werden. Beim Zerreiben verströmen die Blätter einen charakteristischen Knoblauchgeruch.

Heilende Inhaltsstoffe des Bärlauchs

Bärlauch enthält sehr viel Vitamin C. Medizinisch bedeutsamer sind jedoch die schwefelartigen, ätherischen Öle des Bärlauchs. Sie werden für die positive Wirkung des Bärlauchs auf den Verdauungstrakt verantwortlich gemacht.

Wenig bekannt ist, dass es auch eine Allergie gegen Bärlauch gibt. Betroffene reagieren auf den Verzehr von Bärlauch z.B. mit roten (nicht juckenden, aber schuppenden) Flecken auf der Haut und/oder Magen-Darm-Störungen. Insbesondere Heuschnupfen-Geplagte sollten wegen eventueller Kreuzreaktionen deshalb vorsichtig sein und im Zweifelsfall eine Ärztin/einen Arzt zu Rate ziehen.

Wirkung von Bärlauch als Heilpflanze
  • Bärlauch wird bei Verdauungsstörungen eingesetzt.
  • Bärlauch regt den Stoffwechsel an.
  • Bärlauch lindert Blähungen.
  • Bärlauch soll den Cholesterinspiegel senken können.
Baerlauch_Bluete
Oft wird die Verwechslungsgefahr mit den giftigen Maiglöckchen betont. Deshalb noch ein Foto von Bärlauch zur Blütezeit. Dann ist der Unterschied deutlich zu sehen.
Heilpflanzenrezept mit Bärlauch

Für einen Bärlauch-Extrakt (Bärlauch-Tinktur) schneidet man zunächst 250 g Bärlauch-Blätter in 1 bis 2 cm große Stücke. Diese setzt man dann in einem Schraubglas mit 250 ml Alkohol (z.B. 38%iger Kornbrand „Doppelkorn“) an. Das Schraubglas gut verschließen und vier Wochen lang dunkel aufbewahren. Danach wird der Bärlauch-Extrakt in ein zweites Schraubglas abgeseiht. Zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden können bis zu drei Mal täglich 20 Tropfen eingenommen werden.

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