Brennessel (Urtica dioica)

Brennessel (Urtica dioica)
Brennessel (Urtica dioica)

Brennesseln sind in Europa, aber auch in Asien und Nordafrika beheimatet. In der Pflanzenheilkunde werden sowohl die frischen Blätter und das Kraut (Frühjahr) als auch die getrocknete Wurzel verwendet.

Heilende Inhaltsstoffe der Brennessel

In den Blättern der Brennessel finden sich Flavonoide, Mineralien (Calcium, Kalium) und Spurenelemente (Eisen) sowie Kieselsäure.

Wirkung der Brennessel als Heilpflanze
  • Brennessel erhöht die Harnmenge und den Harnfluß.
  • Brennessel lindert Entzündungen der Harnwege.
  • Brennessel wirkt blutreinigend, entwässernd und entschlackend.
  • Brennessel ist ein natürliches Stärkungsmittel.
  • Äußerlich angewendet fördert Brennessel die Durchblutung und hilft bei rheumatischen Beschwerden.
Heilpflanzenrezepte mit Brennessel

Für eine Tasse Brennessel-Tee überbrüht man 2 TL frisch gesammelte Brennessel-Blätter oder 1 TL getrocknete Brennessel-Blätter mit 150 ml heißem Wasser. Der Tee muss 5 bis 10 Minuten abgedeckt ziehen bevor er abgeseiht und getrunken werden kann. Bei Wassereinlagerungen und Harnblasenentzündungen sollten bis zum Nachlassen der Beschwerden täglich 3 bis 5 Tassen Brennessel-Tee getrunken werden.

Eine Brennessel-Haarspülung kräftigt dünnes und glanzloses Haar. Dafür kocht man eine Hand voll Brennessel-Blätter in 250 ml Wasser kurz auf. Den Sud 15 Minuten abgedeckt ziehen lassen, dann abseihen, abkühlen lassen und die Haare nach dem Haarewaschen damit spülen. Nicht auswaschen!

Brennesseln kann man, ähnlich wie Spinat, auch als Gemüse zubereiten. Das Geschmackserlebnis ist aber nicht so überzeugend, dass ich das „ohne Not“ oder „außerhalb eines Überlebenstrainings“ weiterempfehlen würde.

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