Kategorie-Archiv: Nützliches Heilpflanzenwissen

Wurzeln können auch im Winter ausgegraben und verarbeitet werden

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Während die Natur im Winterschlaf liegt haben wir jetzt Zeit und Muße neue Heilpflanzenrezepte auszuprobieren. Dafür eignen sich beispielsweise die Wurzeln von Beinwell, BrennnesselLöwenzahn und Meerrettich die zu dieser Jahreszeit (Oktober – März, wenn der Boden nicht gefroren ist) geerntet werden können. Wurzeln können auch im Winter ausgegraben und verarbeitet werden weiterlesen

Loki Schmidt Stiftung kürt langblättrigen Ehrenpreis zur Blume des Jahres 2018

Für den Schutz eines der am stärksten bedrohten Ökosysteme in ganz Europa: naturnahe Flussauen.

Wo der Langblättrige Ehrenpreis (Veronica maritima) noch vorkommt, säumt er in einem leuchtenden blau-lila Band die sommerlichen Ufer unserer großen Flüsse. Dort lebt er zusammen mit unglaublich vielen anderen, hochspezialisierten Tier- und Pflanzenarten wie dem Braunkehlchen, der Rotbauchunke und dem Wiesen-Alant. Hier pulsiert das Leben. Doch der Mensch lässt den Flussauen immer weniger Raum. In Deutschland sind bereits 2/3 der ehemaligen Überschwemmungsgebiete verloren gegangen. Dabei sind sie auch für den Hochwasserschutz und als CO2-Speicher von großer Bedeutung. Flussauen verdienen einen besonderen Schutz. Loki Schmidt Stiftung kürt langblättrigen Ehrenpreis zur Blume des Jahres 2018 weiterlesen

Buch-Neuerscheinung: Naturseife selber machen


Naturseife selber machen. Reine Pflege aus natürlichen Ölen und Kräutern. Rezepte, Anleitungen, Tipps und Tricks. Ein Seifenbuch mit 30 Rezepten für pflegende Seifenkreationen. (Amazon-Partnerlink)

“Die Haut ist unser größtes Organ. Sie hat sich besondere Achtsamkeit redlich verdient. Und wie ginge das besser als mit handgemachten Naturseifen? Olive, Kaffee, Zitrone, Mandel oder Rose – über den Duft entscheiden Sie. Bezüglich der Zutaten, Verarbeitung und Rezepturen berät Sie Seifensiede-Expertin Barbara Freyberger. Egal ob Gesichtsseife, Haarseife oder Peelingseife: diese 30 natürlichen Seifenkreationen reinigen und pflegen Haut und Haar.” Quelle: Amazon.de

Ingwer zur Heilpflanze des Jahres 2018 gekürt

Ingwer (Zingiber officinale) ist die Heilpflanze des Jahres 2018. Das gab der Erste Vorsitzende des NHV Theophrastus, Konrad Jungnickel, am 8. Juni 2017 anlässlich des Heilkräuter-Fachsymposiums in der Lausitz bekannt. „Wir möchten vor allem die arzneilichen Effekte dieses in der asiatischen Küche üblichen Gewürzes bekannter machen“, sagt Jungnickel. In seiner Heimat Asien wird der Ingwer seit Jahrtausenden medizinisch genutzt. Er wirkt krampflösend, entzündungshemmend und schmerzstillend. Im mittelalterlichen Europa kannten und verwendeten ihn Hildegard von Bingen und Paracelsus bei Magen-Darm-Beschwerden. Moderne Studien bestätigen diese Anwendung, wie auch die Wirksamkeit bei Reisekrankheit.
Der NHV Theophrastus setzt sich für die Verbreitung naturheilkundlichen Gedankengutes bei Jung und Alt ein und möchte durch die Kür der „Heilpflanze des Jahres“ auf Schätze der Natur und deren sinnvolle gesundheitliche Nutzung aufmerksam machen.

Quelle: nhv-theophrastus.de

Buchtipp: Die “Unkräuter” in meinem Garten: 21 Pflanzenpersönlichkeiten erkennen & nutzen (Amazon-Partnerlink)

Buch-Neuerscheinung: Magische Beauty- & Kräuter-Experimente: 123 Kräuterrezepte

“Auf Basis von nur zwölf heimischen  Kräutern ist es möglich, über 120  Salben, Cremes, Tinkturen, Teekreationen  und Beautyprodukte herzustellen.  Die geheime Lehre der Farben und Zahlen,  gepaart mit dem altem Wissen der Hexen aus früheren Zeiten, aus dem „Buch der Schatten“ geschöpft, gibt den LeserInnen die Möglichkeit,  Zaubersprüche am richtigen Tag zu sprechen,  um die Wirksamkeit ausgefeilter Rezepte  noch um ein Vielfaches zu verstärken. Experimentieren Sie mit den Schätzen von Mutter Natur, ohne Zusätze und Schadstoffe,  mit 100%igen Bio-Produkten.” Quelle: Amazon.de


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Der Klatschmohn ist die Blume des Jahres 2017

Klatschmohn (Papaver rhoeas)
Klatschmohn (Papaver rhoeas)

Sobald seine Farbakzente die Landschaften schmücken, beginnt die warme und helle Jahreszeit. Die zwischen Getreidehalmen schimmernden, strahlend roten Blüten des Klatschmohns scheinen uns ein äußerst vertrauter Sommerbegleiter zu sein. Tatsächlich sind seine zarten Blüten auf Äckern gar nicht mehr so häufig zu sehen. Denn zusammen mit vielen anderen Ackerwildpflanzen verschwindet der Klatschmohn allmählich aus seinem Lebensraum – der flächenmäßig zu den wichtigsten Ökosystemen in Deutschland zählt. In den heutzutage sehr intensiv bewirtschafteten Äckern lebten ursprünglich rund 350 Pflanzenarten. Viele davon können heute als biologisches Erbe unserer Kulturgeschichte angesehen werden, weil sie sich im Laufe der Geschichte an die Landnutzungspraktiken angepasst haben. Durch moderne Technik und Spritzmittel wurden in den letzten Jahrzehnten viele Ackerwildpflanzen an den Rand des Aussterbens gedrängt. „Eine ganze Lebensgemeinschaft, die uns seit tausenden Jahren begleitet, droht zu verschwinden“, so Axel Jahn, Geschäftsführer der Loki Schmidt Stiftung. Dabei müssen nur 20 Arten als echte Problempflanzen angesehen werden – sie erschweren die Ernte, mischen sich in das Saatgut und enthalten sogar giftige Stoffe. Der Klatschmohn ist die Blume des Jahres 2017 weiterlesen