Das Gänseblümchen ist die Heilpflanze des Jahres 2017

Sammelkalender_FruehlingDas Gänseblümchen (Bellis perennis) ist die Heilpflanze des Jahres 2017. Das beschloss eine Jury im Namen des NHV Theophrastus. Verkündet wurde die Entscheidung durch Konrad Jungnickel, den ersten Vorsitzenden des Vereins im Rahmen des Heilkräuter-Fachsymposiums im Lausitzer Kloster St. Marienstern am 7. Juni 2016. „Er liebt mich – er liebt mich nicht“ – fast jeder kennt dieses Spiel mit dem Gänseblümchen. Doch über die Heilwirkungen der heimischen Blume ist wenig bekannt. Bewährt hat sich das Gänseblümchen besonders in der Kinderheilkunde. „Eine Prise soll man jeder Mischung Kindertee beifügen“ empfahl der Schweizer Kräuterpfarrer Johann Künzle. So helfen die Blüten bei Schwächezuständen, Erkältungen und Durchfall. Die Erfahrungsheilkunde verwendet die Pflanze weiterhin bei Hautausschlägen und Verletzungen, als Hustenmittel und bei Menstruationsbeschwerden.

Quelle: nhv-theophrastus.de

Buch-Neuerscheinung: Wildkräuter. Von der Wiese auf den Teller.

„Direkt vor Ihrer Haustür beginnt das Abenteuer Wildkräuter. Kommen Sie mit Rudi Beiser, einem der bekanntesten Kräuter-Menschen, mit nach draußen in die Natur. Wildkräuter: Die GRÜNE KRAFT AUS DER NATUR hat sich von der Urnahrung der Menschen zum wertvollen Trend-Genuss entwickelt. Das ist nicht verwunderlich, denn die Kräuter sind unseren Kulturgemüsen haushoch überlegen und mit ihren besonderen Inhaltsstoffen supergesund. Und halten ganz neue Geschmacksnuancen für Sie bereit.“ (Quelle: Amazon.de)

Rudi Beiser: Wildkräuter: Von der Wiese auf den Teller. Mit 42 vitalen Rezepten (Amazon-Partnerlink)

Erscheinungsdatum 11. Januar 2017
Preis 13,99 EUR eBook / 17,99 EUR Taschenbuch

 

Erkältungen natürlich vorbeugen

Quelle: pixabay.com / User: dmcd7223 / Lizenz: CCO

Die Tage werden immer kürzer, es regnet wieder häufiger und die Temperaturen bewegen sich nachts bereits Richtung Null Grad. Der Herbst ist da! Gleichzeitig steigt jetzt die Erkältungsgefahr.

Höchste Zeit sich wieder mehr um die eigene Gesundheit zu kümmern und lästigen Atemwegsinfektionen vorzubeugen. Erkältungen natürlich vorbeugen weiterlesen

Kräuterweihe

An Maria Himmelfahrt werden in vorwiegend katholischen Gegenden unterschiedliche Kräuter gesammelt und zu einem üppigen Strauß gebunden. Üblich ist ein sogenannter 9er Buschen, der beispielsweise aus den Kräutern Johanniskraut, Schafgarbe, Baldrian, Rainfarn, Königskerze, Kamille, Wermut, Pfefferminze und Beifuß bestehen kann.

Diese Kräuterbuschen werden anschließend mit in die Kirche genommen, wo sie während eines Gottesdienstes vom Pfarrer gesegnet werden. Danach werden diese Kräutersträuße von den Gläubigen zu Hause in der Diele aufgehangen und getrocknet. Diesen Brauch bezeichnet man auch als Kräuterweihe, Kräuterbüschel binden, Krautbundsammeln oder Kruutwöösch.

Quelle:  Pfarrgemeinde St. Johannes d.T. Ratheim, Ratheimer Brauchtum – Kruutwöösch

Johannistag

Das echte Johanniskraut (Hypericum perforatum) wird traditionell zwischen der Sommersonnenwende am 21. Juni und dem heutigen Johannistag am 24. Juni geerntet. Der Johannistag erinnert mit einem Hochfest an die Geburt Johannes des Täufers. Auch das Johanniskraut ist danach benannt, weil es alljährlich um den Johannistag herum seine sonnengelben Blüten öffnet. Die Blütezeit des Johanniskrauts geht über zwei Monate noch bis in den August hinein.

Aus den frisch gesammelten Blüten des Johanniskrauts lässt sich in den nächsten Wochen ein hochwirksames Johanniskraut-Rotöl herstellen, welches zum Beispiel bei Sportverletzungen wie Prellungen, Verstauchungen und Zerrungen, aber auch bei rheumatischen Beschwerden angewandt werden kann. Eine Anleitung wie man das Johanniskraut-Rotöl ganz einfach selbst machen kann, finden Sie unter

Heilpflanzenporträt Johanniskraut (Hypericum perforatum)

Fingerfood: Caprese mal anders

FingerfoodMeine Fingerfood-Variante des beliebten italienischen Vorspeisen-Klassikers Caprese.

Einige vollreife Kirschtomaten halbieren und mit einem Teelöffel aushöhlen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Jeweils eine Mini-Mozzarella-Kugel hineinlegen. Obendrauf mit einem Cocktailspieß oder einem Zahnstocher ein Basilikum-Blatt befestigen. Zum Schluss eventuell noch mit Olivenöl besprühen.

Das Fingerfood ist schnell gemacht, sieht hübsch aus und schmeckt selbstverständlich auch noch lecker.