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Sauna-Aufguss aus Kräutern selbst machen

Für ein Herstellung eines individuellen Aufgussmittels für die Sauna benötigt man eigentlich nur Wasser und Kräuter.  Geeignete Kräuter für einen Sauna-Aufguss sind beispielsweise Kamille, Lavendel, Melisse, Pfefferminze, Rosmarin und Thymian.

Die Wirkung der einzelnen Kräuter als Sauna-Aufguss:

  • Kamille beruhigt die gereizte und entzündete Haut.
  • Lavendel und Melisse fördern die Entspannung.
  • Pfefferminze erfrischt. Auch Rosmarin wirkt anregend.
  • Thymian befreit die Atemwege.
Quelle: pixabay.com / Userin: Anniepan / Lizenz: CCO

Und so wird ein Sauna-Aufgussmittel angesetzt:

Man benötigt eine Handvoll frische oder getrocknete Kräuter pro Liter Wasser. Die Kräuter werden grob zerkleinert in einen Topf gegeben und dann mit Wasser aufgegossen. Diese Mischung kocht man bei geschlossenem Deckel fünf bis 10 Minuten auf. Anschließend lässt man den Kräutersud mindestens eine Stunde – am besten aber über Nacht durchziehen. Danach werden die Kräuterrückstände abgeseiht und der selbstgemachte Kräuter-Aufguss für die Sauna ist fertig.

Kräutersalz und Blütenzucker

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Obwohl so einfach und schnell selbst gemacht sind sowohl das Kräuter-Salz als auch der Blüten-Zucker ein echter Gaumenschmaus. Beides ist auch eine schöne Idee für ein hübsches, in letzter Minute gezaubertes, Mitbringsel.

Für das Kräuter-Salz benötigt man 200 g grobes Meersalz und 20 g getrocknete, gehackte Kräuter. Sehr lecker und vielseitig verwendbar ist ein Kräuter-Salz mit Kräutern wie Estragon, Lavendel, Oregano, Rosmarin, Salbei und Thymian.

Wer keine selbst geernteten Kräuter zur Verfügung hat und/oder es ganz unkompliziert mag, kauft sich einfach ein fertiges Tütchen Kräuter der Provence* in der Gewürzabteilung im Supermarkt.

Frische Kräuter sind für das Kräuter-Salz nicht geeignet, weil durch die enthaltene Feuchtigkeit das Meersalz verklumpen würde. Man kann die frischen Kräuter aber auch auf Backpapier ausbreiten und dann bei sehr niedriger Temperatur (50 ° Celsius) langsam im Backofen trocknen lassen.

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Anschließend werden Meersalz und Kräuter miteinander vermischt und in ein Schraubglas gefüllt. Bei warmen Speisen kann man das Kräuter-Salz direkt verwenden. Wenn mit dem Kräuter-Salz kalte Speisen gewürzt werden sollen, sollte man die entsprechende Portion Kräuter-Salz vorher im Mörser zermahlen. Das gesamte Kräuter-Salz schon gemahlen abzufüllen ist nicht empfehlenswert, weil sich dann das Aroma nicht so gut hält.

Für den Blüten-Zucker benötigt man 200 g Zucker und 20 g getrocknete, zerkleinerte Blüten.

Prinzipiell sind alle essbaren Blüten (z.B. Chrysanthemen, Gänseblümchen, Holunderblüten, Jasmin, Klatschmohn, Lavendel, Lindenblüten, Löwenzahnblüten, Malven, Margeriten, Passionsblumen, Ringelblumen, Rosen, Schafgarbe, Schlüsselblumen, Sonnenblumen, Stiefmütterchen, Veilchen) geeignet.

kraeutersalz_3Aber nicht alle Blüten schmecken im Blüten-Zucker auch wirklich lecker. Mein Tipp, um herauszufinden welche Kombination von Blüten am besten schmeckt – brühen Sie sich vorher einen Tee damit auf.

Wenn eine Auswahl an Blüten getroffen ist, werden diese mit dem Zucker vermischt und in ein Schraubglas gefüllt. Der Blüten-Zucker eignet sich beispielsweise zum Süßen von Quarkspeisen oder zum Aromatisieren von Schlagsahne.

*Die Gewürzmischung „Kräuter der Provence“ beinhaltet beispielsweise Estragon, Oregano, Rosmarin, Salbei und Thymian. Also alles Kräuter, die im Südosten Frankreichs (der Provence) wild wachsen und von daher häufig in der dortigen, mediterran geprägten Küche verwendet werden. In der Provence gibt es zudem oft riesige Lavendelfelder. Lavendel gehört aber eigentlich nicht zu den oben beschriebenen „Kräutern der Provence“, sondern Lavendel wird in Frankreich als Duftstoff für die Parfümherstellung angebaut.