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Heilpflanzen im Topf kultivieren

Auch wer keinen Garten zur Verfügung hat, braucht auf Heilpflanzen und Küchenkräuter nicht zu verzichten. Egal ob schmaler Balkonkasten oder geräumiger Pflanzkübel – entscheidend ist, dass man die richtigen Sorten für den jeweiligen Standort auswählt.

Sonniger Standort

Für einen nach Süden oder Westen ausgerichteten Balkon eignen sich beispielsweise Basilikum, Rosmarin, Thymian, Oregano und Salbei. Ergänzt werden kann ein solches Arrangement auch mit wunderbar gelb-orange blühenden Heilpflanzen wie Orangentagetes, Ringelblumen und Kapuzinerkresse. Heilpflanzen im Topf kultivieren weiterlesen

Natürliche Osterdekoration: Ostereier mit Heilpflanzen färben

Ostereier_mit_Pflanzen_faerben

Nicht jeder mag die künstlich grellbunt gefärbten Ostereier bei denen die Farbe häufig bis auf das Eiweiß durchschlägt.

Auch wenn die Farben allgemein als unschädlich für die Gesundheit gelten – die bessere Alternative sind mit Pflanzen selbst gefärbte Eier, deren Farben deutlich weniger intensiv sind, die man dafür aber wirklich unbedenklich essen kann. Das ist allerdings mit etwas Arbeit und Aufwand verbunden.

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Und so wird’s gemacht:

  1. Unterschiedliche Farbbäder herstellen: 500 g Zwiebelschalen (braun),  250 g Kamilleblüten (gelb-grünlich) und 500 g grob zerkleinerte Petersilie (grün) mit 1,5 l Wasser aufkochen und zugedeckt jeweils 60 Minuten köcheln lassen. Einen kräftigen Malventee (rötlich) zubereiten. Heidelbeer-/Holundersaft (bläulich) bereitstellen. Danach die Farbbäder erkalten lassen!
  2. Die Eier mit Essigwasser abwaschen, damit die Farbe nachher möglichst gleichmäßig wird.
  3. Anschließend die Eier hart kochen und danach sofort mit kaltem Wasser abschrecken.
  4. Die Eier 30 bis 60 Minuten, je nach gewünschter Farbintensität, in die erkalteten Farbbäder legen.
  5. Die gefärbten Eier mit einigen Tropfen Speiseöl abreiben, damit sie einen schönen Glanz bekommen.

Kräutervorräte für den Winter

Jetzt im Herbst ist es höchste Zeit die Küchenkräuter für den tristen Winter zu konservieren, wenn draußen nichts mehr wächst. Zwar lassen sich die meisten Kräuter auch auf der Fensterbank weiter kultivieren, aber dort ist ja leider nur begrenzt Platz für die grandiose Vielfalt an geschmackvollen Küchenkräutern. Außerdem habe ich zu dieser Jahreszeit auch keine rechte Lust mehr auf das notwendige Umtopfen und deshalb bleibt es dann später doch oft nur bei einem Topf Basilikum auf der Fensterbank.

Also lege ich mir (frühzeitig) entsprechende Kräutervorräte für den Winter an. Diesbezüglich ist das Trocknen und Rebeln von Küchenkräutern eine altbewährte Möglichkeit diese haltbar zu machen. Leider verlieren die Kräuter dadurch jedoch ihre schöne, grüne Farbe und auch der Geschmack verändert sich. Kräutervorräte für den Winter weiterlesen

Tipps für das Aufbewahren von Heilpflanzen

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Kleinere Mengen an Heilpflanzen wie beispielsweise Küchenkräuter (hier: Schnittlauch, Petersilie, Salbei, Thymian und Rosmarin) die in den nächsten 2 bis 3 Tagen verbraucht werden sollen, schlägt man am besten unzerkleinert in ein angefeuchtetes Küchenkrepp-Papier ein und bewahrt sie dann in einer Plastiktüte oder -dose im Gemüsefach des Kühlschranks auf.

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Um Küchenkräuter längere Zeit aufzubewahren ist Einfrieren gut geeignet. Dafür werden die Küchenkräuter zerkleinert und in kleine Plastikdosen abgefüllt. Die Kräuter lassen sich später so sehr einfach portionsweise entnehmen. Das funktioniert beispielsweise mit Schnittlauch, Petersilie und Dill sehr gut. Andere Küchenkräuter wie Basilikum werden hingegen am besten frisch geerntet verwendet.

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