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Regenerationstee

Der Regenerationstee unterstützt die Selbstheilungskräfte bei Infektionen und  fördert die Erholung beispielsweise bei einer Erkältung.

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Für die Teemischung benötigen Sie

25 g getrocknete Lindenblüten

25 g getrocknete Holunderblüten

25 g getrocknete Salbeiblätter

25 g getrocknete Weißdornblätter und -blüten

Die Heilpflanzen werden jeweils einzeln abgewogen und dann gut miteinander vermischt. Zur Aufbewahrung der Teemischung eignet sich eine handelsübliche Teedose aus Metall.

Für die Anwendung wird ein gehäufter Teelöffel der Teemischung mit kochendem Wasser übergossen. Damit die ätherischen Öle erhalten bleiben, wird das Teeglas anschließend abgedeckt. Nach 10 Minuten Ziehzeit ist der Tee fertig und kann abgeseiht werden.

Die Teemischung ist sehr wohlschmeckend und hat durch die darin enthaltenden Lindenblüten eine wunderschöne, leicht rötliche Farbe.

Was die Lindenblüten betrifft, wird in Publikationen fast immer nur deren schweißtreibende und entzündungshemmende Wirkung betont. Lindenblüten wirken darüber hinaus aber auch ausgleichend und beruhigend. Deswegen wurden sie früher beispielsweise Schlaftees zugegeben.

Kräutersalz und Blütenzucker

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Obwohl so einfach und schnell selbst gemacht sind sowohl das Kräuter-Salz als auch der Blüten-Zucker ein echter Gaumenschmaus. Beides ist auch eine schöne Idee für ein hübsches, in letzter Minute gezaubertes, Mitbringsel.

Für das Kräuter-Salz benötigt man 200 g grobes Meersalz und 20 g getrocknete, gehackte Kräuter. Sehr lecker und vielseitig verwendbar ist ein Kräuter-Salz mit Kräutern wie Estragon, Lavendel, Oregano, Rosmarin, Salbei und Thymian.

Wer keine selbst geernteten Kräuter zur Verfügung hat und/oder es ganz unkompliziert mag, kauft sich einfach ein fertiges Tütchen Kräuter der Provence* in der Gewürzabteilung im Supermarkt.

Frische Kräuter sind für das Kräuter-Salz nicht geeignet, weil durch die enthaltene Feuchtigkeit das Meersalz verklumpen würde. Man kann die frischen Kräuter aber auch auf Backpapier ausbreiten und dann bei sehr niedriger Temperatur (50 ° Celsius) langsam im Backofen trocknen lassen.

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Anschließend werden Meersalz und Kräuter miteinander vermischt und in ein Schraubglas gefüllt. Bei warmen Speisen kann man das Kräuter-Salz direkt verwenden. Wenn mit dem Kräuter-Salz kalte Speisen gewürzt werden sollen, sollte man die entsprechende Portion Kräuter-Salz vorher im Mörser zermahlen. Das gesamte Kräuter-Salz schon gemahlen abzufüllen ist nicht empfehlenswert, weil sich dann das Aroma nicht so gut hält.

Für den Blüten-Zucker benötigt man 200 g Zucker und 20 g getrocknete, zerkleinerte Blüten.

Prinzipiell sind alle essbaren Blüten (z.B. Chrysanthemen, Gänseblümchen, Holunderblüten, Jasmin, Klatschmohn, Lavendel, Lindenblüten, Löwenzahnblüten, Malven, Margeriten, Passionsblumen, Ringelblumen, Rosen, Schafgarbe, Schlüsselblumen, Sonnenblumen, Stiefmütterchen, Veilchen) geeignet.

kraeutersalz_3Aber nicht alle Blüten schmecken im Blüten-Zucker auch wirklich lecker. Mein Tipp, um herauszufinden welche Kombination von Blüten am besten schmeckt – brühen Sie sich vorher einen Tee damit auf.

Wenn eine Auswahl an Blüten getroffen ist, werden diese mit dem Zucker vermischt und in ein Schraubglas gefüllt. Der Blüten-Zucker eignet sich beispielsweise zum Süßen von Quarkspeisen oder zum Aromatisieren von Schlagsahne.

*Die Gewürzmischung „Kräuter der Provence“ beinhaltet beispielsweise Estragon, Oregano, Rosmarin, Salbei und Thymian. Also alles Kräuter, die im Südosten Frankreichs (der Provence) wild wachsen und von daher häufig in der dortigen, mediterran geprägten Küche verwendet werden. In der Provence gibt es zudem oft riesige Lavendelfelder. Lavendel gehört aber eigentlich nicht zu den oben beschriebenen „Kräutern der Provence“, sondern Lavendel wird in Frankreich als Duftstoff für die Parfümherstellung angebaut.

Chinesischer Salbei

Chinesischer_SalbeiAktuell blüht in meinem Heilpflanzengarten der chinesische Salbei (Salvia miltiorrhiza), der alternativ auch als Rotwurzel-Salbei „Dan shen“ bezeichnet wird. Die an hoch aufgerichteten Stängeln angelegten blau-violetten Blüten ähneln denen von Glockenblumen. Sie werden unaufhörlich von Bienen angeflogen, scheinen also eine nützliche Bienenweide zu sein.

Während in der Pflanzenheilkunde von dem hierzulande weit verbreiteten Salbei (Salvia officinalisSalbei ausschließlich die Blätter verwendet werden, gilt in der chinesischen Medizin die Wurzel des chinesischen Salbeis als heilkräftig.

Der chinesische Salbei soll bei Durchblutungsstörungen, Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems oder auch zur Schlaganfall-Prophylaxe eingesetzt werden können.

Ich habe den chinesischen Salbei bisher noch nicht verwendet, sondern freue mich einfach über die herrlichen Blüten dieser exotischen Heilpflanze.