Schlagwort-Archiv: Thymian

Sauna-Aufguss aus Kräutern selbst machen

Für ein Herstellung eines individuellen Aufgussmittels für die Sauna benötigt man eigentlich nur Wasser und Kräuter.  Geeignete Kräuter für einen Sauna-Aufguss sind beispielsweise Kamille, Lavendel, Melisse, Pfefferminze, Rosmarin und Thymian.

Die Wirkung der einzelnen Kräuter als Sauna-Aufguss:

  • Kamille beruhigt die gereizte und entzündete Haut.
  • Lavendel und Melisse fördern die Entspannung.
  • Pfefferminze erfrischt. Auch Rosmarin wirkt anregend.
  • Thymian befreit die Atemwege.
Quelle: pixabay.com / Userin: Anniepan / Lizenz: CCO

Und so wird ein Sauna-Aufgussmittel angesetzt:

Man benötigt eine Handvoll frische oder getrocknete Kräuter pro Liter Wasser. Die Kräuter werden grob zerkleinert in einen Topf gegeben und dann mit Wasser aufgegossen. Diese Mischung kocht man bei geschlossenem Deckel fünf bis 10 Minuten auf. Anschließend lässt man den Kräutersud mindestens eine Stunde – am besten aber über Nacht durchziehen. Danach werden die Kräuterrückstände abgeseiht und der selbstgemachte Kräuter-Aufguss für die Sauna ist fertig.

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Heilpflanzen im Topf kultivieren

Auch wer keinen Garten zur Verfügung hat, braucht auf Heilpflanzen und Küchenkräuter nicht zu verzichten. Egal ob schmaler Balkonkasten oder geräumiger Pflanzkübel – entscheidend ist, dass man die richtigen Sorten für den jeweiligen Standort auswählt.

Sonniger Standort

Für einen nach Süden oder Westen ausgerichteten Balkon eignen sich beispielsweise Basilikum, Rosmarin, Thymian, Oregano und Salbei. Ergänzt werden kann ein solches Arrangement auch mit wunderbar gelb-orange blühenden Heilpflanzen wie Orangentagetes, Ringelblumen und Kapuzinerkresse. Heilpflanzen im Topf kultivieren weiterlesen

Grillen mit Kräutern: Rezept für eine Kräutermarinade

Mit den ersten längeren sonnigen Abschnitten und allmählich steigenden Temperaturen beginnt die heiß ersehnte Grillsaison. Inzwischen ist der Garten auch wieder überall aus seinem Winterschlaf erwacht und es können bereits die ersten frischen Kräuter geerntet werden. Eine gute Gelegenheit beide Leidenschaften miteinander zu verbinden. Grillen mit Kräutern: Rezept für eine Kräutermarinade weiterlesen

Anleitung: Heilpflanzen-Beet anlegen

Ein attraktives Heilpflanzen-Beet anzulegen ist grundsätzlich sehr einfach. Die unterschiedlichen Heilpflanzen sind problemlos als Jungpflanzen oder Samen erhältlich und was die Pflege betrifft außerdem auch noch anspruchslos.

Wenn im Vorfeld auf die wichtigsten Aspekte wie einen für Heilpflanzen geeigneten Standort und den richtigen Boden geachtet wird, kann eigentlich nichts schief gehen.

Wie das Anlegen eines Heilpflanzen-Beets ganz konkret geht, erläutere ich im folgenden Artikel. Jetzt ist dafür genau der richtige Zeitpunkt.  Anleitung: Heilpflanzen-Beet anlegen weiterlesen

Tipps für das Trocknen von Heilpflanzen

Heilpflanzen werden üblicherweise gebündelt zum Trocknen aufgehangen.
Heilpflanzen werden üblicherweise gebündelt zum Trocknen aufgehangen.

Einige, gebräuchliche Heilpflanzen wie Rosmarin, Lavendel, Salbei und Thymian lassen sich sehr gut trocknen.

Andere Heilpflanzen wie Schnittlauch, Schnitt-Knoblauch, Petersilie oder Dill friert man besser portionsweise ein.

Drei Tipps für das Trocknen von Heilpflanzen:

  1. Die Heilpflanzen werden vor dem Trocknen nicht gewaschen.
  2. Die Heilpflanzen sollten möglichst an einem trockenen, schattigen und gut belüfteten Ort getrocknet werden.
  3. Wird das ganze, oberirdische Kraut gesammelt werden die Heilpflanzen gebündelt aufgehangen getrocknet. Teile von Heilpflanzen (Blüten, Blätter, Früchte) werden liegend auf Küchenkrepp, einem Sieb o.ä. getrocknet.

Durchgetrocknet sind die Heilpflanzen, wenn sie beim Gegeneinander reiben rascheln.

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Tipps für das Aufbewahren von Heilpflanzen

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Kleinere Mengen an Heilpflanzen wie beispielsweise Küchenkräuter (hier: Schnittlauch, Petersilie, Salbei, Thymian und Rosmarin) die in den nächsten 2 bis 3 Tagen verbraucht werden sollen, schlägt man am besten unzerkleinert in ein angefeuchtetes Küchenkrepp-Papier ein und bewahrt sie dann in einer Plastiktüte oder -dose im Gemüsefach des Kühlschranks auf.

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Um Küchenkräuter längere Zeit aufzubewahren ist Einfrieren gut geeignet. Dafür werden die Küchenkräuter zerkleinert und in kleine Plastikdosen abgefüllt. Die Kräuter lassen sich später so sehr einfach portionsweise entnehmen. Das funktioniert beispielsweise mit Schnittlauch, Petersilie und Dill sehr gut. Andere Küchenkräuter wie Basilikum werden hingegen am besten frisch geerntet verwendet.

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Kräutersalz und Blütenzucker

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Obwohl so einfach und schnell selbst gemacht sind sowohl das Kräuter-Salz als auch der Blüten-Zucker ein echter Gaumenschmaus. Beides ist auch eine schöne Idee für ein hübsches, in letzter Minute gezaubertes, Mitbringsel.

Für das Kräuter-Salz benötigt man 200 g grobes Meersalz und 20 g getrocknete, gehackte Kräuter. Sehr lecker und vielseitig verwendbar ist ein Kräuter-Salz mit Kräutern wie Estragon, Lavendel, Oregano, Rosmarin, Salbei und Thymian.

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Wer keine selbst geernteten Kräuter zur Verfügung hat und/oder es ganz unkompliziert mag, kauft sich einfach ein fertiges Tütchen Kräuter der Provence* in der Gewürzabteilung im Supermarkt.

Frische Kräuter sind für das Kräuter-Salz nicht geeignet, weil durch die enthaltene Feuchtigkeit das Meersalz verklumpen würde. Man kann die frischen Kräuter aber auch auf Backpapier ausbreiten und dann bei sehr niedriger Temperatur (50 ° Celsius) langsam im Backofen trocknen lassen.

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Anschließend werden Meersalz und Kräuter miteinander vermischt und in ein Schraubglas gefüllt. Bei warmen Speisen kann man das Kräuter-Salz direkt verwenden. Wenn mit dem Kräuter-Salz kalte Speisen gewürzt werden sollen, sollte man die entsprechende Portion Kräuter-Salz vorher im Mörser zermahlen. Das gesamte Kräuter-Salz schon gemahlen abzufüllen ist nicht empfehlenswert, weil sich dann das Aroma nicht so gut hält.

Für den Blüten-Zucker benötigt man 200 g Zucker und 20 g getrocknete, zerkleinerte Blüten.

Prinzipiell sind alle essbaren Blüten (z.B. Chrysanthemen, Gänseblümchen, Holunderblüten, Jasmin, Klatschmohn, Lavendel, Lindenblüten, Löwenzahnblüten, Malven, Margeriten, Passionsblumen, Ringelblumen, Rosen, Schafgarbe, Schlüsselblumen, Sonnenblumen, Stiefmütterchen, Veilchen) geeignet.

kraeutersalz_3Aber nicht alle Blüten schmecken im Blüten-Zucker auch wirklich lecker. Mein Tipp, um herauszufinden welche Kombination von Blüten am besten schmeckt – brühen Sie sich vorher einen Tee damit auf.

Wenn eine Auswahl an Blüten getroffen ist, werden diese mit dem Zucker vermischt und in ein Schraubglas gefüllt. Der Blüten-Zucker eignet sich beispielsweise zum Süßen von Quarkspeisen oder zum Aromatisieren von Schlagsahne.

*Die Gewürzmischung „Kräuter der Provence“ beinhaltet beispielsweise Estragon, Oregano, Rosmarin, Salbei und Thymian. Also alles Kräuter, die im Südosten Frankreichs (der Provence) wild wachsen und von daher häufig in der dortigen, mediterran geprägten Küche verwendet werden. In der Provence gibt es zudem oft riesige Lavendelfelder. Lavendel gehört aber eigentlich nicht zu den oben beschriebenen „Kräutern der Provence“, sondern Lavendel wird in Frankreich als Duftstoff für die Parfümherstellung angebaut.