Wilde Rauke (Diplotaxis tenuifolia)

Sowohl die einjährige Salatrauke (Eruca vesicaria) als auch die wilde Rauke (Diplotaxis tenuifolia) werden hierzulande als Rucola bezeichnet. 

Die wilde Rauke ist intensiver im Geschmack. Je älter/größer die Blätter werden umso schärfer sind sie wobei die Schärfe zur Blütezeit ihren Höhepunkt erreicht. Deswegen werden bevorzugt die jungen Blätter der wilden Rauke verwendet.


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Wilde Rauke auf dem Balkon oder im Gartenbeet

Das erste was mir zum Thema wilde Rauke einfällt – eine der wenigen, schneckensicheren Salatpflanzen. Die wilde Rauke ist außerdem noch ausgesprochen pflegeleicht sowie winterhart, d.h. auch nach einem radikalen Rückschnitt oder im Frühling kommt sie zuverlässig wieder.

Inhaltsstoffe und Anwendungsgebiete der wilden Rauke

Die wilde Rauke wird meines Wissens nicht in der Pflanzenheilkunde, sondern ausschließlich in der Küche verwendet. Den meisten dürfte sie als Salat – beim Italiener beispielsweise in Kombination mit gehobeltem Parmesan, Tomatenscheiben und Balsamico – bekannt sein.

Aufgrund der enthaltenen Senföle ist die wilde Rauke auch ein sehr wohlschmeckendes und zugleich dekoratives Würzmittel welches toll zu unterschiedlichen Fischgerichten passt.