Kapuzinerkresse (Tropaeolum)

Kapuzinerkresse (Tropaeolum)
Kapuzinerkresse (Tropaeolum)

Die Kapuzinerkresse ist ursprünglich in Süd- und Mittelamerika heimisch. Sie kann aber auch hierzulande problemlos aus Samen herangezogen und in sonnigen Lagen kultiviert werden. Verwendet werden sowohl die Blüten als auch die Blätter der Kapuzinerkresse.

Heilende Inhaltsstoffe der Kapuzinerkresse

Zu den medizinisch bedeutsamen Inhaltsstoffen der Kapuzinerkresse gehören Senföle. Diese wirken gegen Viren, Bakterien und Pilze. Die Kapuzinerkresse ist deshalb eine Art pflanzliches Antibiotikum und kann bei Atemwegserkrankungen eingesetzt werden.

Wirkung der Kapuzinerkresse als Heilpflanze
  • Kapuzinerkresse wirkt antiviral und antibakteriell.
  • Kapuzinerkresse wird bei Infekten der Atem- und Harnwege eingesetzt.
  • Aufgrund des enthaltenen Vitamin C eignet sich Kapuzinerkresse auch vorbeugend zur Stärkung der Abwehrkräfte.
  • Der Einsatz als mildes Hustenmittel geht auf die leicht schleimlösende Wirkung der Kapuzinerkresse zurück.
Heilpflanzenrezepte mit Kapuzinerkresse

Für einen Kapuzinerkresse-Essig übergießt man eine Handvoll der Blüten mit 350 ml eines milden Apfelessigs. Diese Mischung stellt man dann zwei bis vier Wochen hell und warm, z.B. auf die Fensterbank. Danach kann man den Kapuzinerkresse-Essig beispielsweise als Gurgellösung (ein Esslöffel Kapuzinerkresse-Essig auf 100 ml Wasser) bei Halsentzündungen verwenden. Den Kapuzinerkresse-Essig kann man aber auch als Umschlag zur Linderung der Beschwerden bei Prellungen und Verstauchungen nutzen. Dafür wird der Kapuzinerkresse-Essig im Verhältnis 1 zu 2 mit Wasser gemischt. Anschließend ein Leinentuch darin tränken und auf die schmerzenden Körperpartien auflegen.

Salat mit Kapuzinerkresse-Blüten
Salat mit Kapuzinerkresse-Blüten

Salat mit den Blüten der Kapuzinerkresse

Dafür braucht man einige Blätter Lollo Bianco, zwei Radieschen (in Scheiben schneiden), zwei Erdbeeren (vierteln), einige Himbeeren, einige Kapuzinerkresse- und Ringelblumen-Blüten und eine Lauchzwiebel (in schmale Ringe schneiden). Für das Dressing mische ich zwei Esslöffel Rapsöl, einen Esslöffel Balsamico-Essig, einen halben Teelöffel Senf sowie etwas Salz und Pfeffer.

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